St. Maria Fürstenberg

 

 


Die Pfarrei

 

Die erste urkundliche Erwähnung als selbständige Pfarrei Fürstenberg datiert auf das Jahr 1587. Vorher gehörte Fürstenberg als Filiale zur Pfarrei Hondingen. Allerdings ist überliefert, dass schon 1363 der Hondinger Pfarrer im Filialort Fürstenberg, auf der Bergkuppe gelegen, seinen Wohnsitz hatte. Die im Jahre 1503 erstmals genannte Kapelle dürfte das erste Gotteshaus für die Stadt gewesen sein. Schon damals war das Gotteshaus „Unserer Lieben Frau“ geweiht. Am 18. Juli 1841 fiel die Stadt Fürstenberg einem Großbrand zum Opfer. Kurze Zeit nach dem Brand fand man nach Überlieferung des Volksmundes zufolge das unversehrte Gnadenbild der Muttergottes, das die abgebrannte Pfarrkirche geziert hatte. Die näheren Umstände der Rettung vor den Flammen konnten nicht geklärt werden. Darum nahm man an, dass die Statue der Schmerzensmutter auf wunderbare Weise gerettet wurde (Pfr. Aichele). Alsbald wurde das Städtchen Fürstenberg nun am Fuße des Berges wieder erbaut.
An Weihnachten 1855 konnten die Fürstenberger in der noch nicht ganz fertig gestellten neuen Pfarrkirche ihren ersten Weihnachtsgottesdienst feiern.

 

Kirche heute

 

Heute umfasst die Pfarrei St. Maria 384 Katholiken. Bei den kirchlichen Festen bringen sich die örtlichen Vereine seit jeher mitgestaltend in das Kirchenleben ein. Ein Höhepunkt im Kirchenjahr ist das „Fürstenberger Fest“ , das Herz-Jesu-Fest.
Nach dem feierlichen Hochamt zieht die Pfarrgemeinde und die Vereine  in festlicher Prozession durch den geschmückten Ort. An vier Altären wird die „Frohe Botschaft“ verkündet. Bei der Prozession wird auch das oben genannte Gnadenbild mitgetragen.

 
Quelle: August Vetter: Fürstenberg – Die Geschichte der einstigen Bergstadt in der Baar. 1996.
  
  
Anfahrt Kirche St Marien Hüfingen-Fürstenberg

Kirche St Maria Fürstenberg

Kirchstraße
78183 Hüfingen-Fürstenberg
Glocken St. Maria Fürstenberg